Ein ESC mit Haken und Kanten

Veröffentlicht auf von lucas-schreibt

Und wiedereinmal hatten wir einen Eurovision Song Contest, aber diesmal in Asien, obwohl es ein europäischer Wettbewerb ist. Europa ist eben sehr begehrt und wir locken vor allem immer mehr Länder durch unsere Eurokrise an, wo jeder dran teilhaben möchte. Aserbaidschan das Land des Festes. In allen Ecken und Löchern Kriminell und macht einen auf guten Eindruck durch ihre kruzen Clips von im ihrem Land, ihrer Kulturn und ihrer Hauptstadt, wie schön, modern und "friedlich" es dort doch überall ist. Erst kurz vor dem ESC wurden ca. 60 Menschen festgenommen und teilweise verletzt. Auf die nicht Unschuldigkeit des Landes wies auch unsere nette Punktevergeberin und Entertainerin Anke Engelke hin "Viel Glück auf deiner Reise, Aserbaidschan! Europa beobachtet Dich!". Welch nette Worte, doch es ist gerechtfertigt bei solch einem Land, da sollte man lieber die Augen und Ohren offen halten.

Nicht einmal alleine organisieren kann das Land. Unfähig eine solche international Veranstaltung alleine zu planen mussten andere wieder ans Werk und ihnen unter die Arme greifen. Und bei wem blieb es wieder hengen? Natürlich an uns. Das deutsche Unternehmen die den ESC letztes Jahr in Düsseldorf organisiert und geplant hatte rückte jetzt in Aserbaidschan und übernahmdort die Kontrolle über die Planung und über die Vertigstellung bzw. dem ausbauen der Eventhalle in Baku.

Nun zum eigentlichen Eurovision Song Contest. Wie jedes Jahr war es für viele wieder nicht das berauschende Event, was sich alle immer so wünschen. Was frisches und lustiges kam diesmal aus Russland, die Omas waren ja wirklich die Besten des Abends und haben mal so richtig für Stimmung gesorgt. Musikalisch gab es dann aber doch einen richtigen Favoriten, der von der Punktzahl ganz weit vorne war und es auch verdient hat, der ESC geht mal wieder nach Skandinavien - Schweden. Von einigen Ländern hätte man von der Punktevergabe mehr erwartet, vor allem Dänemark hatte ein gutes Lied geliefert, was aber wohl doch nicht so gut ankam. Mit Deutschland sind wir wirklich zufrieden. Unter den Top 10 und ein toller 8. Platz für Roman Lob mit "Standing Still" ist voll in Ordnung. Doch der Rest war entweder schnulzig, bisschen Pop und Ohrenschädigend, da ist man echt sprachlos, wie es Albanien mit diesem Schreien und Kreische geschafft hat den 5. Platz zu belegen. Da könnte nächste Jahr rein theoretisch jeder der laut schreien kann dort antreten, vielleicht schaffen wir es ja dann auch noch ein paar Plätze höher zu klettern.

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