Gottschalk auf Jobsuche!

Veröffentlicht auf von lucas-schreibt

Gottschalk wurde lange Zeit nur noch mit "Wetten, dass...?" verbunden. Ob er einen Grund gesucht hat sich von der erfolgreichen Zdf Abendschau zu verabschieden ist nicht klar, Fakt ist aber, dass er anscheinend das Ende seiner Karriere bevorsteht. Seit er mit "Wetten, dass...?" abgeschlossen hat, war seine weitere Laufbahn nur noch ein holpriger Weg, der auf das Ende zusteuerte.

Nach dem tragischen Unfall von Samuel Koch, stand für Gottschalk fest: das wars. Er hielt daran fest, es konnten auch noch so viele Menschen, seien es Bekannte, Freunde, Promis oder Fans, er ließ sich nicht umstimmen. Eher ließ er sich überreden noch ein paar letzte Sendungen "Wetten, dass...?" zu leiten. Lange wurde auch nach einem Nachfolger für Gottschalks Show gesucht, niemand wagte sich so richtig daran, wegen hohen Erwartungen. Selbst Michelle Hunziker wagte sich nicht allein an die Show, obwohl sie sich mit Gottschalk als Co-Moderatorin gut in die Show eingelebt hatte. Leider viel zu kurz.

Doch ans Aufhören dachte Gottschalk nicht. Er bekam seine eigene Vorabend-Show bei Zdf und blieb dem Zweitem treu. Zu wenig Einschaltquoten für ihn. Das machte das Zdf natürlich nicht lange mit, hielt die Sendung zwar noch so lange wie möglich am leben, aber letztendlich wurde dann doch ein Schlussstrich gezogen. 

Nächste Station: RTL das Supertalent. Keine gute Rückmeldung von Fans. "Was er sich dabei nur gedacht hat?", haben sich viele Fans von ihm gefragt. Gottschalk und das Supertalent und Dieter Bohlen, das passt nicht. Das sieht so aus, als wäre er verzweifelt, oder kann nicht einsehen, dass seine Karriere auch ein Ende hat. Die Mehrheit hat diese große Entscheidung nicht befürwortet und wie es beim Supertalent lief, nicht besonders. Was allerdings ebenfalls für Aufsehen sorgte, war das Michelle Hunziker ebenfalls zur Castingshow mitlief. Diese Entscheidung ging in die Hose.

Aber damit ist es noch nicht zu Ende. Die vorerst letzte Station wurde heute bestätigt: Gottschalk geht zur Zeitung. Eine ganz neue Richtung, welche ihm aber mit Sicherheit besser liegen wird, als beim Supertalent irgendwen zu beurteilen. "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" ist seine nächste Haltestelle. Kolumnen möchte er dort schreiben und veröffentlichen. Ab Ende Oktober wird er nun wöchentlich seine Meinung sagen und Themen ein bisschen mit Sarkasmus, Ironie und Euphorie beschmücken. Was dabei herauskommt können wir alle fortan in der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" lesen und verfolgen.

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