Mein Anfang!

Veröffentlicht auf von Lucas

Nun, ich möchte euch meinen aller ersten Artikel in der Volksstimme nicht vorenthalten. Hierbei handelt es sich eher um ein Interview. Damals kam das Team von der bekannten Krimiserie "Polizeiruf 110" zu uns nach Staßfurt, um in unserem geschlossenen Krankenhaus für eine neue Serie zu filmen. Naja und ich habe mit ihrem Pressesprecher gesprochen und einen Termin vereinbart. Ich durfte einen ganzen Nachmittag bei den Dreharbeiten dabei sein, Fotos schießen und mit Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler ein Interview führen.

 

„Hauptkomissar Schmücke“ in Staßfurt zu Gast

Schülerreporter interviewt

Schauspieler Jaecki Schwarz

In der vergangenen Woche tummelten sich Schauspieler und das Set vom „Polizeiruf 110“ im Staßfurter Krankenhaus, um dort für den neuen Film „Blutige Straßen“ zu drehen. Volksstimme-Nachwuchsreporter und Mitarbeiter der Schülerzeitung des Dr.-Frank-Gymnasiums Lucas Damm schnappte sich Block und Stift und sprach exklusiv mit Schauspieler Jaecki Schwarz. Er stellt in der altbekannten Krimi-Reihe den Hauptkommissar Herbert Schmücke dar.

 

Reporter: Was können sie uns schon über den neuen Fall von Hauptkommissar Schmücke, den sie ja spielen, verraten?

Schwarz: In so fern, dass er diesmal nicht so stark in Aktion tritt, sondern mehr am Rande, denn er liegt im Krankenhaus, weil er im vorhergehenden, Fall angeschossen wurde, durch die große Schussverletzung, und ist im Moment vom Dienst suspendiert. Aber wie der Film so spielt, führt eine Spur auch zu ihm ins Krankenhaus, weil da jemand eingeliefert wird, ein Verdächtiger. Und er ermittelt eben „undercover“, weil er ja im Krankenhaus ist und sich langsam erholt und hilft dabei, den Fall vom Krankenbett aus zu lösen.

Reporter: Wie finden sie den neuen Film „Blutige Straßen“, der ja hier gerade gedreht wird? Ist das Drehbuch gelungen?

Schwarz: Das Drehbuch ist ganz spannend und mal sehen, was der Regisseur daraus machen wird.

Reporter: Wie ist die Arbeit hier für Sie in Staßfurt? Was haben sie hier in der Nähe schon gesehen außer dem Krankenhaus und Staßfurt an sich?

Schwarz: Staßfurt an sich habe ich auch noch nicht mal gesehen. Ich kenne im Moment nur das Krankenhaus und dieses kleine Hotel und noch ein anderes kleines Hotel, nämlich in Hecklingen. Im Schlosshotel, und da kenne ich jetzt auch nur mein Zimmer und den Frühstücksraum.

Reporter: Wir haben ja gehört, dass Henri Hübchen mitspielt. Haben sie schon einmal früher mit ihm gedreht?

Schwarz: Ja, wir haben mal einen Märchenfilm zusammen gedreht und ich habe mit ihm damals fünf Jahre im Theater in Magdeburg gespielt.

Reporter: Wie finden sie ihre Arbeit als Hauptkommissar Schmücke?

Schwarz: Ich mach das ja jetzt schon 15 Jahre und mache das immer noch gerne und wenn die Fälle mal interessant sind, dann will ich das auch noch weitermachen. Und ans Aufhören denke ich noch nicht solange uns die Zuschauer treu sind.

Reporter: Wie kommen sie mit ihrem Partner zurecht und der ganzen „Crew“ hier?

Schwarz: Sehr gut, weil mit meinem Partner bin ich eingespielt und die Crew ist immer so zu 50% eine neue, aber 50% kennt man schon, ob es die Garderobe, Maske oder Ton ist und die Regie ist dann ja meistens neu. Und dann braucht so mal zwei Tage um sich zu "beschnuppern“.

Reporter: Sie haben ja jetzt zusätzlich eine neue Partnerin, Isabell Gerschke. Ist das eine große Umstellung? Oder finden sie das ganz gut?

Schwarz: Wir finden das gut. Das bewegt uns alte Herren in der Regel doch gewaltig und wir freuen uns, zusammenarbeiten zu können.

Reporter: Haben sie in diesem Team auch gute Freunde gefunden? Wie steht es um ihren Kollegen Wolfgang Winkler?

Schwarz: Ja, wir machen das ja jetzt schon 15 Jahre zusammen und wir sind auch Freunde geworden durch die Arbeit. Und ich bin z.B. der Patenonkel seiner Enkel und wir unternehmen auch so in unserer Freizeit öfters was gemeinsam mit unseren Familien.

Reporter: Was bestimmt auch unsere Schüler des örtlich Gymnasiums interessieren würde: was muss man so alles können, um Schauspieler zu werden?

Schwarz: Also wenn man in der Schule gut ist kann es nicht schaden für den Beruf und man sollte nicht allzu dusselig sein. Man sollte eine gute Allgemeinbildung haben und dann braucht man Talent, was man eben nicht erarbeiten kann, sondern das muss man besitzen. Man muss fleißig sein und den Text lernen. Und man kann auch nicht immer improvisieren.

Reporter: Wie waren sie damals so in der Schule?

Schwarz: Ich war so ein Durchschnittsschüler, nicht so besonders. Am Anfang war ich noch so unter den ersten dreien. Dann war ich so gutes Mittelfeld. Und kurz vorm Abitur war ich so, na mehr hinten.

Reporter: Ich danke ihnen für dieses Interview Herr Schwarz.

 Im Staßfurter Krankenhaus gingen in der vergangenen Woche die Lichter wieder an. Eine Filmgesellschaft drehte in der  fiktiven „St. Andreas-Klinik“ eine neue Folge der ARD-Krimiserie „Polizeiruf 110“. Mit dabei: Schauspieler Jaecki Schwarz in der Rolle des Hauptkommissars Schmücke.

 

PS: Ich hätte euch am liebsten die PDF hier eingefügt, was allerdings nicht geklappt hat, deshalb auf diesem Wege. Ich hoofe es hat euch gefallen und ich denke ich werde in nächster Zeit noch ein paar von meinen Artikeln hier veröffentlichen, die in der Volksstimme abgedruckt wurden.

Veröffentlicht in Artikel als Jugendredakteur

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