Wissenschaft ist für alle da!

Veröffentlicht auf von lucas-schreibt

Die 7. lange Nacht der Wissenschaft war ein großer Erfolg! Alle Wissenschaftler, Familien und andere Interessierte kamen am 2.6. ab 17 Uhr nach Magdeburg geströmt. Die Universitäten und Hochschulen öffneten auch dieses Jahr wieder ihre Pforten, damit die interessierten Besucher wieder die neuesten Technologien und Entdeckungen betrachten konnten. Wie jedes Jahr wurde die lange Nacht der Wissenchaft mit dem Magdeburger Halbkugel-Experiment eröffnet.

Nicht nur die Professoren, sondern auch Studenten und Schüler präsentierten wieder ihre Projekte und Errungenschaften und erklärten sie detailliert und mit Stolz den Besuchern. Es war für alle etwas da, für die Kleinen gab es viel zu entdecken und zum mitmachen, aber auch die Großen hatten reichlich zu staunen bei den über 200 Aktionen. Für die Zukunft konnte man einen Roboter-Barkeeper bewundern, wie er eine Bierflasche öffnet, das Bier einschenkt und es der Bedienung auf ein Tablett stellt. Doch wirklich durchsetzen wird sich das in der nächsten Zeit noch nicht. Auch in Sachen Kriminaltechnik ist man einen Schritt weiter gegangen. Beweistücke, Leichen etc. können nun per 3D-Animation untersucht werden, ohne sie zu berühren und eventuelle Spuren zu verwischen. Dies bringt viele Vorteile für die Ermittler mit sich und hilft ihnen bei der Arbeit.

Auch die Studentenorganisation "Acagamics, Spieleentwickler der Fakultät für Informatik von der "Otto von Guericke Universität" stellten wieder ein interessantes und zugleich auch einfaches Spiel vor, welches für den PC und die X-Box kompatibel ist und mit einem Controller gesteuert wird - "Particle Storm Control". Mehr von den angehenden Spieleentwicklern und ein paar von ihnen programmierten Spielen - darunter auch "Particle Storm Control" - findet man auf ihrer Internetseite: 

http://acagamics.cs.uni-magdeburg.de/ 

Das Klugscheißen mit Shary und Ralph von der KIKA "Sendung Wissen macht AH!" stand heute nicht auf dem Programm, aber dafür kochen mit Shary Reeves. Sie berichtete über Ernährung und Lebensmittel und beantwortet die Fragen der neugierigen kleinen und großen Besucher, "Warum platzen Würstchen?" und "Warum wird eine Banane im Kühlschrank schneller braun?".

Für besonders viel Publikum sorgte ein Wettbewerb unter Studenten auf dem Gelände der "h² Hochschule Magdeburg-Stendal". Mehr als 16 kleine Gruppen von Studenten traten mit ihren selbst konstruirten, teils waghalsig gebauten Brücken an. Ein paar Vorrausetzungen waren, dass die Brück nicht aus Metall bestehen darf, außer Schrauben und sie nur von einer Seite aus aufgebaut werden darf. Zum testen der Brückenstabilität wurden zwei kleine Gerüste auf gebaut, in deren Mitte sich ein gefülltes Wasserbecken befand. Viele Holzkontruktionen wurden gebaut, aber auch Bierkästen, Milchpackungen und Papprohre wurden als Grundlage zum Brückenbau verwendet. "Das hält doch nie!" sowie "Unglaublich, dass das gehalten hat!" hörte man des öfteren aus dem staunenden Publikum. Letztendlich haben alle Brücken erfolgreich gehalten, doch ein Student machte sich zur Freude des Publikums nass, platschnass.

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